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Das Logo von Warner Bros.

Foto: rokas91 via -images.de / Depositphotos / IMAGO

Mit der Übernahme des berühmten Filmkonzerns Warner Bros. will Streamingdienst Netflix zum König von Hollywood aufsteigen

. Konkurrent Paramount ist jedoch in die Bieterschlacht eingestiegen und versucht seinerseits,Warner Bros. zu übernehmen. Warner lehnt ein verbessertes Paramount-Angebot aber nun erneut ab.

Netflix hatte Anfang Dezember die geplante Übernahme von Warner Bros. Discovery für fast 83 Milliarden Dollar (gut 71 Milliarden Euro) bekannt gegeben. Zu Warner gehören Film- und Fernsehstudios und der Streamingdienst HBO Max. Paramount hatte im Dezember ein Gegenangebot mit einem Gesamtwert von 108 Milliarden Dollar unterbreitet. Techmilliardär Larry Ellison,Vater von Paramount-Chef David,wollte dafür bürgen.

Einstimmige Ablehnung

Das höhere Angebot will Warner trotzdem ablehnen. Der Vorstand sei »einstimmig« zu dem Schluss gekommen,dass das Angebot von Paramount nicht im besten Interesse des Unternehmens oder seiner Aktionäre sei,teilt Warner Bros. Discovery mit. Das Angebot bleibe »in mehreren wichtigen Punkten« hinter der Fusionsvereinbarung mit Netflix zurück. Warner Bros. empfiehlt seinen Aktionären erneut,den Deal mit Netflix zu unterstützen.

»Das Angebot von Paramount bietet weiterhin einen unzureichenden Wert,einschließlich Bedingungen wie einer außerordentlich hohen Fremdfinanzierung,die Risiken für den Abschluss der Transaktion mit sich bringt,und einem Mangel an Schutz für unsere Aktionäre,falls die Transaktion nicht abgeschlossen wird«,sagte Samuel DiPiazza Jr.,Vorsitzender von Warner Bros. Discovery. »Unsere verbindliche Vereinbarung mit Netflix bietet einen höheren Wert bei größerer Sicherheit,ohne die erheblichen Risiken und Kosten,die das Angebot von Paramount für unsere Aktionäre mit sich bringen würde.« Paramount hat bislang nicht reagiert.

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Der Bieterkampf hat auch eine politische Komponente: Larry Ellison ein Unterstützer von US-Präsident Donald Trump. Der hatte die Übernahmepläne von Netflix bereits infrage gestellt und dies mit dem »sehr großen Marktanteil« des Streaminganbieters begründet. Zudem pocht Trump darauf,dass der Fernsehsender CNN,den er in der Vergangenheit wiederholt scharf kritisiert hatte,verkauft wird. Mehr über Donald Trump und die Warner-Übernahme lesen Sie hier.

ptz/Reuters

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