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Logo des US-Unternehmens Anthropic

Foto: Andrej Sokolow / dpa / picture alliance

Das KI-Unternehmen Anthropic hat Unterlagen für einen Börsengang in den USA eingereicht. Das teilte der ​Entwickler der ChatGPT-Alternative Claude mit. Einzelheiten zum Volumen oder den Bedingungen der Erstnotierung ‌sind nicht bekannt: Der Antrag für eine Aktienplatzierung sei zunächst vertraulich eingereicht worden,heißt es vom Unternehmen. So bleiben Geschäftsinformationen noch unter Verschluss,während die Unterlagen von der US-Börsenaufsicht SEC geprüft werden.

Anthropic wurde 2021 ‌von ​ehemaligen OpenAI-Mitarbeitern gegründet und wird unter anderem von den Technologiekonzernen Google und Amazon unterstützt. Zudem wollen Microsoft ​und Nvidia bis zu ⁠15 Milliarden Dollar in das ​Unternehmen investieren. Zuletzt machte Anthropic Schlagzeilen mit Claude Mythos: Das automatisierte Hackingwerkzeug ist angeblich so mächtig,dass es nicht veröffentlicht wird. (Mehr über Claude Mythos lesen Sie hier.)

Der Schritt an die Börse gilt an der Wall Street als Meilenstein für den Boom bei künstlicher Intelligenz (KI). Anthropic schloss zuletzt eine 65 Milliarden Dollar schwere Finanzierungsrunde zu einer Gesamtbewertung von 965 Milliarden Dollar ab. Auch OpenAI werden Börsenambitionen nachgesagt,die in ähnlichen Dimensionen liegen könnten. Elon Musks Raumfahrtfirma SpaceX,in der inzwischen auch seine KI-Firma xAI aufgegangen ist,könnte bereits Mitte Juni an die Börse gehen. Laut der Nachrichtenagentur Reuters strebt SpaceX Erlöse von ‌75 Milliarden Dollar bei einer Bewertung von 1,75 Billionen Dollar an. Auch der Konkurrent OpenAI bereitet sich auf ein Börsendebüt vor.

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Zugleich gibt es Zweifel,ob die Investitionen von Hunderten Milliarden Dollar in Infrastruktur für künstliche Intelligenz wieder zurückverdient werden können.

Cory Doctorow kämpft seit Jahrzehnten gegen die Macht der Techkonzerne. Warum er warnt,dass die Produkte aus dem Silicon Valley durch künstliche Intelligenz nicht besser,sondern schlechter werden,lesen Sie hier.

jml/Reuters/dpa

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