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Hochgeschwindigkeitszug von Italo

Foto: Gregorio Borgia/ AP

Der Eintritt des italienischen Zugunternehmens Italo in den deutschen Fernverkehrsmarkt auf der Schiene wird konkreter: Der Konzern will vom Zugbauer Siemens Mobility für etwa drei Milliarden Euro 26 Hochgeschwindigkeitszüge kaufen. Der Vertrag enthält laut einer Mitteilung des Konzerns die Option auf 14 weitere Züge.

Bei den Zügen handelt es sich den Angaben zufolge um den Siemens Velaro Multi System. Diese sind baulich und optisch eng verwandt mit den ICE-3- und ICE-3-Neo-Zügen der Deutschen Bahn. Hergestellt werden die Fahrzeuge laut Italo im Siemens-Werk in Krefeld. Zudem sei mit Siemens ein Instandhaltungsvertrag mit einer 30-jährigen Laufzeit abgeschlossen worden. Die Wartung soll in Dortmund erfolgen.

Insgesamt investiert Italo für den Markteinstieg rund 3,6 Milliarden Euro. Das umfasst neben der Beschaffung und Wartung der Züge auch Ausgaben für die Einstellung und Ausbildung von rund 2500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Investitionen in Bahnhöfe und IT-Infrastruktur. »Wir wollen den Fahrgästen in Deutschland eine größere Auswahl,häufigere Verbindungen,faire Preise und einen hochwertigen Service bieten«,sagte Italo-Chef Gianbattista La Rocca.

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Italo hatte versucht,bei der Bundesnetzagentur bessere Bedingungen für Neueinsteiger im deutschen Fernverkehr durchzusetzen. Die Behörde hat daraufhin beschlossen,dass künftig auf hochbelasteten Korridoren mindestens ein Viertel der Kapazitäten an Wettbewerber der Bahn vergeben werden müssen. Der bundeseigene Konzern kontrolliert bisher rund 95 Prozent des Fernverkehrs in Deutschland. Einziger größerer Wettbewerber ist bislang der Münchner Reiseanbieter Flix.

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hej/dpa

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