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Schwindelerregende Preise Auch bei den Mieten bleibt München Deutscher Meister

2026-07-22 https://www.spiegel.de/wirtschaft/auch-bei-den-mieten-bleibt-muenchen-deutscher-meister-a-56451d8e-d9ed-4d61-b20c-d72230c1d506 HaiPress

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Innenstadt von München: Schöne Aussichten,saftige Preise

Foto: Frank Hoermann / Sven Simon / picture alliance

In der Fußball-Bundesliga hat der FC Bayern praktisch ein Abo auf den ersten Platz (wenn man sich die Saison 2023/24 einmal wegdenkt). Und auch in einer anderen Rangliste landet München mit schöner Verlässlichkeit ganz vorn. Die Metropole im Süden bleibt für Mieter die mit Abstand teuerste Stadt in Deutschland. Die durchschnittliche Kaltmiete lag dort im zweiten Quartal ​bei 23,70 Euro pro Quadratmeter,wie das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) am Mittwoch in seiner Analyse mitteilte. ‌

Mit deutlichem Abstand folgen Frankfurt (17,80 Euro),Hamburg (16,50 Euro) und Stuttgart (16,30 Euro). Köln (16,00 Euro) und Berlin (15,30 Euro) bilden demnach das obere Mittelfeld,Düsseldorf liegt bei 14,90 Euro. Das untere Ende der acht größten Städte markiert Leipzig mit 10,50 Euro. »Das aktuelle Mietpreisniveau in Deutschlands acht größten Städten zeigt ​somit weiterhin eine große Spanne«,lautet das Fazit der Forscher.

Stuttgart verdeutlicht der Studie zufolge,dass ⁠Niveau und Dynamik ⁠auseinanderfallen: Die Stadt bleibt einer der teuersten Mietmärkte Deutschlands,doch stagnierten die Preise im Vergleich zum ersten Quartal. Auch gemessen am Vorjahreszeitraum fiel das Plus mit 1,3 ‌Prozent vergleichsweise gering aus. »Ein hohes Preisniveau bedeutet also nicht ​automatisch,dass die Preise ‌weiter kräftig steigen«,so das IfW. Umgekehrt signalisiere ein niedriges Niveau nicht,dass ein Markt ruhig bleibe.

Wenig überraschend: Neue Wohnungen kosten mehr

Auch außerhalb der acht größten Städte bleibt die Entwicklung uneinheitlich. Besonders kräftig stiegen die Angebotsmieten im Quartalsvergleich in Kiel (+2,0 Prozent),Karlsruhe (+1,8 ‌Prozent),Wiesbaden (+1,6 Prozent),Münster (+1,Lübeck (+1,5 Prozent),Essen (+1,4 Prozent),Wuppertal (+1,4 Prozent) und Potsdam (+1,3 Prozent). Rückgänge blieben die Ausnahme und zeigten sich vor allem in ‌Braunschweig (-0,9 Prozent),Erfurt (-0,8 Prozent),Aachen (-0,4 ​Prozent) und im Rhein-Erft-Kreis (-0,2 Prozent).

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In Deutschland verschärft sich die Wohnungslage. Die Mieten steigen weiter,auch abseits der großen Metropolen. Unsere interaktive Karte zeigt,mit welchen Preisen Sie rechnen müssen. Mehr dazu hier.

jok/Reuters

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