2026-07-30 https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/bmw-autokonzern-will-weltweit-8000-jobs-abbauen-a-6c43206e-d7e5-47c8-872e-6d19908e7f7c HaiPress


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BMW-Zentrale in München
Foto: Sven Hoppe / dpa / picture alliance
Die deutschen Autobauer sind in der Krise. Nun will auch BMW weltweit rund 8000 Jobs abbauen,wie die Nachrichtenagenturen dpa und AFP aus Unternehmenskreisen erfuhren. Der Stellenabbau soll demnach über natürliche Fluktuation durch Rente oder auslaufende Befristungen sowie über ein Abfindungsprogramm auf freiwilliger Basis in Deutschland erfolgen.
Das Abfindungsprogramm soll von Oktober 2026 bis Ende 2027 laufen und sich an alle Mitarbeiter in Deutschland außerhalb der direkten Produktion wenden. Da mehr als die Hälfte der knapp 154.000 BMW-Mitarbeitenden in Deutschland tätig ist – zum Halbjahr waren es gut 84.000 – und hier auch das Abfindungsprogramm aufgelegt wird,ist es wahrscheinlich,dass am Ende auch mehr als die Hälfte der betroffenen Jobs auf Deutschland entfällt. BMW äußerte sich zunächst nicht zu den Plänen.
Der Gesamtbetriebsrat hatte damals »unverzügliche und verbindliche« Gespräche gefordert. Diese sind nun binnen sechs Wochen offenbar abgeschlossen. Bei der Bekanntgabe des Personalstrukturprogramms sollen dem Vernehmen nach sowohl der Betriebsratsvorsitzende Martin Kimmich als auch Nedeljković sprechen.
Wie viel BMW sich den Jobabbau kosten lässt,ist bislang nicht klar. Im Juni hatte Finanzchef Walter Mertl klargemacht,dass es im Zuge der Restrukturierung Einmalbelastungen von rund einer Milliarde geben werde – es blieb aber offen,ob diese Summe komplett in den Personalabbau fließt. Auch zur Höhe der geplanten Einsparungen waren zunächst keine Zahlen zu erfahren.
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Die gesamte deutsche Autoindustrie leidet derzeit unter dem Einbruch des chinesischen Marktes und dem sich dort stark erhöhenden Konkurrenz- und Preisdruck. Hinzu kommen die US-Zölle,die immer stärker werdende chinesische Konkurrenz auf dem Weltmarkt und zuletzt die Auswirkungen der Krise im Nahen Osten auf die weltweite Konjunktur.
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jmm/dpa/AFP
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