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BMW-Zentrale in München

Foto: Dwi Anoraganingrum / Panama Pictures / IMAGO

BMW brechen die Gewinne weg. Im zweiten Quartal verdiente der Konzern nach Steuern nur noch 1,2 Milliarden Euro – 35 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum,wie er mitteilte. Auch die Umsätze sanken deutlich,von 34 Milliarden auf 31 Milliarden Euro.

Die Zahlen kommen nur einen Tag nachdem ein Stellenabbauprogramm bekannt wurde. Sie zeigen,wie nötig BMW die geplanten Einsparungen hat. Zudem bestätigte BMW laut Nachrichtenagentur dpa die Einigung mit Arbeitnehmervertretern auf ein Personalabbauprogramm.

Blickt man nur auf den Bereich Automobile,ist der Einbruch sogar noch drastischer. In diesem Geschäftsbereich sackte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um mehr als 60 Prozent auf 629 Millionen ab. Das führt zur ungewöhnlichen Situation,dass BMW im abgelaufenen Quartal mehr mit seinen Finanzdienstleistungen verdiente als mit der Herstellung von Autos.

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Eine schnelle Erholung ist nicht in Sicht. Zum einen werden die Belastungen aus der geplanten Restrukturierung im zweiten Halbjahr aufs Ergebnis drücken. Zum anderen ist der weltweite Automarkt derzeit zu herausfordernd,um eine schnelle Kehrtwende hinzulegen.

jmm/dpa

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