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Produktion im VW-Werk Emden

Foto: Hauke-Christian Dittrich / dpa

Deutschlands Automobilindustrie hat in den vergangenen Jahren massiv Stellen abgebaut: Ende Juni waren 691.500 Menschen bei Autoherstellern und Zulieferern beschäftigt. Das waren so wenige wie nie seit 2005,wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Allein von Juli 2025 bis Juni 2026 fielen demnach 42.300 Stellen weg.

Dennoch ist die Autoindustrie gemessen an der Beschäftigtenzahl nach wie vor die zweitgrößte Industriebranche hierzulande – nach dem Maschinenbau mit 905.900 Beschäftigten. Dieser ist allerdings ebenfalls unter Druck.

In der Industrie sind 140.000 Jobs verloren gegangen

Besonders stark von der Krise betroffen sind viele Zulieferbetriebe. Im Zulieferbereich der Herstellung von Teilen und Zubehör für Kraftwagen betrug der Beschäftigtenrückgang 7,6 Prozent auf zuletzt 219.500. Allerdings betrifft der Rückgang nicht alle Zulieferer gleichermaßen. In der kleineren Zulieferbranche der Herstellung von Karosserien,Aufbauten und Anhängern stieg die Zahl der Beschäftigten um zehn Prozent. Allerdings sind dort insgesamt nur 42.800 Menschen tätig.

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Berücksichtigt in der Statistik sind Betriebe mit 50 Beschäftigten und mehr.

beb/afp

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