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Schüler Alexander Browder: Eifert seinem Vater nach

Von den russischen Sanktionen gegen ihn erfuhr der 17-Jährige im Wirtschaftsunterricht,wie er erzählt. Alexander Browder,Highschool-Schüler aus London,las eine Nachricht auf seinem Laptop: Moskau hat seinen Namen ganz oben auf eine neue Sanktionsliste gesetzt. Außer Browder trifft es vier weitere Briten – Expertinnen,Unternehmer und Journalisten,darunter die bekannte Publizistin Catherine Belton (»Putin’s People«).

Das russische Außenministerium wirft ihnen vor,»Falschinformationen« über die russische Führung verbreitet zu haben – so bezeichnet Moskau in der Regel Regimekritik. Wegen ihrer angeblich »antirussischen« Haltung dürfen Browder und die anderen Sanktionierten nicht mehr nach Russland einreisen. Wie aber kommt es,dass ausgerechnet ein 17-Jähriger sanktioniert wird?

»Ich bin stolz,der erste Highschool-Schüler weltweit zu sein,der jemals von einem autoritären Regime sanktioniert wurde,weil er Korruption aufgedeckt hat«,schrieb Browder auf X. Inwieweit er tatsächlich der Erste dieser Altersgruppe ist,ist unklar. Sein Vater jedenfalls teilte den Beitrag stolz.

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Der Schüler sieht sich durch die Auflagen gegen ihn bestätigt: »Sanktionen sollen Menschen zum Schweigen bringen. Mich aber haben sie nur entschlossener gemacht. Sie zeigen mir,dass ich einen wunden Punkt getroffen habe«,sagt Browder.

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