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Ulmer Straße: Göppingen und Eislingen rücken zusammen – Kein Außerortsbereich mehr – Tempolimit bei 50 – neue Möglichkeiten für Radfahrer

2026-06-25 HaiPress

An der Ulmer Straße zwischen Göppingen und Eislingen gibt es nun keinen Außerortsbereich mehr. Die Ortsschilder sind vor Kurzem zusammengerückt. Das hat Vorteile für den Verkehr und die Sicherheit von Fußgängern,Radfahrern sowie Autofahrern.

Zum einen gilt nun auf der Strecke wie innerorts üblich 50 km/h statt bisher 70 km/h. Radfahrer können zudem frei entscheiden,ob sie auf der Fahrbahn zwischen Göppingen und Eislingen durchfahren oder weiterhin auf dem Gehweg im Mischverkehr mit Fußgängern unterwegs sein wollen.

Die Stadt Göppingen sowie die Stadt Eislingen versprechen sich durch die Neuregelung mehr Verkehrssicherheit durch leichteres Ein- und Abbiegen,aber auch mehr Komfort für die Radfahrer und weniger Konfliktpunkte zwischen Rad- und Fußverkehr.

Die Überlegungen,den Außerortsbereich entlang der L1214 zwischen Göppingen und Eislingen aufzuheben und die Ortstafeln zusammenzuführen,entstanden bereits bei den Abstimmungsgesprächen zum geplanten Radschnellweg. Die Verkehrsschaukommissionen der Stadt Göppingen und der Stadt Eislingen haben im letzten Jahr über die Radfahrerführung entlang der Ulmer beziehungsweise Stuttgarter Straße beraten. Dabei wurde beschlossen,dass der Radverkehr durchgängig optional geführt werden soll,das heißt: in diesem Bereich haben die Radfahrer die Wahl,ob sie auf dem Gehweg oder auf der Fahrbahn fahren.

In Abstimmung mit der Stadt Eislingen und dem Straßenbauamt Kirchheim sind sowohl die Verkehrszeichen als auch die Ampelschaltungen inzwischen angepasst worden.

Der bisherige Außerortsbereich zwischen Göppingen und Eislingen ist geprägt von zahlreichen Einmündungen. Entsprechend gab und gibt es in diesem Bereich viel Verkehr,der abbiegen möchte. Das stellte bis zur Neuregelung eine Gefahrenquelle dar,da bislang Tempo 70 auf der vierspurigen Straße erlaubt war. Radfahrer mussten am Ortsende bislang auf den gemeinsamen Geh- und Radweg wechseln,was zu Konflikten zwischen Radfahrern und Fußgängern führte. Besonders schwierig waren dabei die Wartebereiche von Bushaltestellen und Einmündungen von Querstraßen,wo es immer wieder zu Konflikten zwischen Radlern und den abbiegenden Fahrzeugen kam.

PM Stadtverwaltung Göppingen

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